Buch Besprechungen - UniScripta Verlag, edition ullrich

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Buch Besprechungen

Bücher
 
Auch die Autorin weiß, was sie tut.
 
(Amazon, „Großtante“, vom 14. April 2017)
 

Ein sehr gelungener Kriminalroman. Die Kommissarin hat mir gut gefallen, ihre Kollegen ebenso. Die Charaktere sind gut beschrieben, seien es die bösen oder die guten. Die Story hat einen sehr interessanten Hintergrund, man merkt, dass hier sehr gut recherchiert wurde und auch als Laie versteht man ohne weiteres worum es eigentlich geht. Langsam und gekonnt setzen sich alle Puzzleteile zusammen und man ist praktisch an der Seite der Ermittler und versteht, wie alles zusammenpasst, bzw. zusammenpassen könnte.
Allzu große Überraschungen oder "AHA" Situationen bekommt man nicht serviert, dafür gibt es keine Ungereimtheiten, alles ist stimmig bis ins Detail. Was mir auch gut gefallen hat, ein wenig Privatleben der Ermittlerin bekommt man mit, aber genau in passender Dosis. Man hat nie das Gefühl das versucht wird, Seiten mit unnützem "Blabla" zu füllen.
 



IM KREIS DER ZWÖLF APOSTEL
Wolfgang Ullrich

Evangelische Talkirchengemeinde <gemeinde@talkirche.de>  16.9.2014

Lieber Herr Ullrich,

habe jetzt Ihren ersten Krimi gelesen
J
Bin sehr beeindruckt von Ihrem Werk und finde das total Klasse, wie Sie die Zusammenhänge und Hintergründe recherchiert und in Form eines Krimis gebracht haben! Für das Erstlingswerk echt genial!!! Weiter so!!!
Ob Sie nach Abschluss des Reformationsprojektes weitere Krimis planen?

Einen sonnigen Gruß sendet Ihnen aus dem Tal hinauf auf den Berg

Heike Schuffenhauer

MAIN HAUPTBAHNHOF

Von Cathrina S. auf 7. September 2014

Als Liebhaberin von Kriminalgeschichten bin ich über dieses Buch gestolpert. Welche bessere Örtlichkeit für solche Geschichten könnte man sich vorstellen, als das Frankfurter Bahnhofsviertel ?! Jemand der es kennt, kann sich sofort prima in die einzelnen Schauplätze hineinversetzen, man merkt, dass die Autoren entweder ortskundig sind oder fleißig recherchiert haben ! Obgleich alle Geschichten unter der gleichen Überschrift geschrieben wurden, hat jede ihren ganz eigenen Charme und Ausgang. Besonders gut hat mir die Geschichte vom "Dichter und Banker" gefallen, weil diese Geschichte sehr anschaulich und spannend darstellt, was in diesem Viertel von Frankfurt tatsächlich Realität ist - Eine Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Klassen. Super geschrieben !

Jedem, der gerne abwechslungsreiche Kriminal(kurz)geschichten liest und dieses faszinierende Viertel von Frankfurt bereits kennt oder kennenlernen möchte, empfehle ich dieses Buch guten Gewissens weiter.

Kaltherz
Irmgard Schürgers
Buecher Loewer hat einen neuen Verlag für sich entdeckt

Irmgard Schürgers gibt uns mit Kaltherz einen soliden und gelungenen Krimi in die Hand. Hier findet der Krimifan eine gelungene Mischung aus Kriminalfall und privatem Leben der Ermittler. Ich persönlich mag es ja immer sehr, wenn mir die Protagonisten im Laufe des Buches näher kommen und ich auch ganz nebenbei immer mehr über ihre private Situation erfahre. Für mich gehört das einfach zu einem guten Krimi. Ich finde die Figuren insgesamt auch sehr gut beschrieben. Besonders Selbermann von dem wir am Ende des Buches im Literatur-/Quellenverweis nachlesen können, das er eine reale Person ist die hier in dieser Geschichte eingebaut wurde.

Wir haben es hier auf der einen Seite mit einem ganz klassischen Krimi zu tun und auf der anderen Seite hat die Autorin den Fall in und um ein Behindertenwohnheim herum gebaut. Wir erleben hier ganz hautnah, dass diese Menschen oft ein ganz normales Leben führen. Auch ich selber tue mich manchmal schwer, wenn mir ein Mensch mit einer "Behinderung" gegenüber steht und ich denke das mich auch dieser Roman wieder ein Stück unbefangener im zukünftigen Umgang gemacht hat und dafür möchte ich der Autorin schon mal ganz herzlich danken :-)
Dieser Krimi kommt ohne blutige Details aus und doch denke ich das es an Spannung nicht mangelt. Mit seinen 187 Seiten und dem flüssigen Schreibstil ist es aber "leider" eine viel zu kurze Unterhaltung ;-) Ich würde mir weitere Krimis von Irmgard Schürgers wünschen.

Monica Heidt

Irmgard Schürgers, "Kaltherz"
In der Zeitschrift der Lebenshilfe e.V. Frankfurt,
2011

Lothar Meyer, ein junger Mann mit geistiger Behinderung, wird vor seinem Wohnheim tot aufgefunden. Mit Katja Lehmann, der ermittelnden Kommissarin, taucht der Leser ein in die Welt von Menschen mit geistiger Behinderung, lebt, lacht und leidet mit ihnen. Irmgard Schürgers lebt und schreibt in Frankfurt am Main. Ihre Familie war gut bekannt mit Christine Heuser, der Mitbegründerin der Lebenshilfe Frankfurt.

Die Autorin schildert in ihrem Krimi spannend und sehr eindringlich zwei Milieus der Mainmetropole, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein Buch, das unter die Haut geht! Irmgard Schürgers nimmt den Leser hinein in eine Welt, die manch einer wahrscheinlich nur sehr zögernd betreten würde und die er nach Beendigung der Lektüre nicht so leicht wieder vergisst. Das ist es, was man sich von einem Buch ja wünscht! Die Autorin schildert mit Empathie und wirklicher Anteilnahme Menschen, von denen einige Lebenshilfe-Mitgliedern durchaus bekannt vorkommen werden.

Hervorragend und spannend geschrieben, das Erstlingswerk von Irmgard Schürgers – und gleich so ein Knaller!

Irmgard Schürgers, Kaltherz. 1. Auflage, Eppstein (Uniscripta-Verlag) 2010.
Euro 9,80. ISBN 978-3-942728-00-3. Euro 9,80. Bestellung: www.uniscripta.de
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IRMGARD SCHÜRGERS
KALTHERZ

Rezensionen aus Amazon

5.0 von 5 Sternen
Kaltherz so ist das wahre Leben leider oft,
11. Februar 2013
Von Moda - Alle meine Rezensionen ansehenRezension bezieht sich auf: KALTHERZ (Kriminalroman) (Kindle Edition)
Ein tolles Buch!!! Die Geschichte war echt spannend und doch so traurig. Behinderte sind normale Menschen, nur haben sie einen anderen Tagesablauf was ihre Behinderung eben zulässt. Danke der Autorin und den Familien von Selbermann und Stefan. Einen besonderen Dank auch an die Autoren Kollegen von Frau Schürgers.


4.0 von 5 Sternen Kaltes Herz, 10. Februar 2013
Von Indenhock - Alle meine Rezensionen ansehenVon Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KALTHERZ (Kriminalroman) (Kindle Edition)
Der Krimi ist gut geschrieben und lässt sich spannend lesen. Ich wäre an weiteren Büchern dieser Schriftstellerin sehr interessiert und bitte um Hinweise


5.0 von 5 Sternen Feedback, 26. Januar 2013
Von omalona - Alle meine Rezensionen ansehenVon Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KALTHERZ (Kriminalroman) (Kindle Edition)
diese buch war fesselnd und spannend und ist deswegen jederzeit von mir weiter zu empfehlen
was ich auch sehr positiv empfand, dass es mir kostenlos angeboten wurde, denn für dieses buch hätte ich jederzeit gerne bezahlt


4.0 von 5 Sternen Untypische Story in typischem Frankfurter Milieu, 8. Januar 2013
Von Michaelax - Alle meine Rezensionen ansehenVon Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KALTHERZ (Kriminalroman) (Kindle Edition)
Irmgard Schuergers gelingt es mit 'Kaltherz' das Ambiente und milieu-typische fuer Frankfurt (meiner ehemaligen Heimatstadt) einzufangen und mit einer Story zu verweben, die ungewoehnlich ist und ueberrascht. Sie zeigt Empathie fuer die beschriebenen Charaktere, gibt einen intensiven Einblick in das Leben behinderter Menschen, wie sie denken und fuehlen moegen. Aber auch die Charaktere, die fuer die Pflege und Aufsicht der Behinderten verantwortlich sind werden mit ihren Schwaechen und Staerken ueberraschend einfuehlsam gezeichnet. Man kann sich gut in das Milieu hineinversetzen, entwickelt selbst Empathie fuer das Leben der beschriebenen Hauptakteure und vergisst dabei manchmal, dass es sich eigentlich um einen Krimi handelt. Denn die Spannung leidet manchmal etwas wegen der ausfuehrlichen Beschreibung des Gemuetszustandes der Hauptakteure. Dennoch: ein Roman, den ich 'verschlungen' habe, weil er eben nicht nur Krimi ist sondern es versteht auch emotionale Naehe zu den beschriebenen Akteuren zu entwickeln. Mit dem Ergebnis, dass man sich 'mittendrin' fuehlt - und nicht nur 'dabei'.

5.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 24. Februar 2013
Von Daniela Kibler - Alle meine Rezensionen ansehenVon Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KALTHERZ (Kriminalroman) (Kindle Edition)
Sehr guter Schreibstil. Ein echt guter Krimi, dessen Handlung in einem besonderen Umfeld stattfindet. Über Behinderungen und über die "Normalität" dieser Menschen habe ich noch nie so ausführlich und beeindruckend Geschriebenes gelesen! Und die Story selbst kommt nicht zu kurz.



GERHARD SCHRICK, ALTLAST
Besprechung bei Amazon

4.0 von 5 Sternen
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in lesenswerter Kurzkrimi, 5. Februar 2013
Von Ina D.

Andreas Gerlach versucht den lang zurückliegenden Mord an seiner Großtante Dora aufzuklären und wird mehr und mehr in die Untersuchungen verstrickt, bis er schließlich diese Aufgabe an einen Journalisten abgeben muss und selbst in das Visier der Polizei gerät.

An diesem relativ kurzen Kriminalroman - den ich in gut 2 Stunden gelesen habe - gibt es wirklich nichts zu meckern. Die Personen und ihre Umstände werden gut und glaubhaft geschildert, nichts daran - obwohl es einige Verwicklungen gibt - erschien mir übermäßig konstruiert. Die Idee und der Aufbau haben mir gut gefallen, wie z.B. die Ausflüge in die Vergangenheit der Toten. Es bleibt spannend und geheimnisvoll bis zum Schluss.

Der Schreibstil und die gewählte Sprache des Autoren haben mir gefallen. Es lässt sich flüssig lesen. Auch die Dialoge - oftmals eine Schwachstelle 'junger' (im Sinne von neuer) Autoren - bedienen sich einer angemessenen Sprache und wirken nicht verkrampft oder hölzern.

Eine wenige Tippfehler sind mir aufgefallen, die den insgesamt guten Eindruck jedoch nicht trüben konnten.

Daher mein Urteil: Lesenswert, unterhaltsam, spannend - 4 Sterne

CHRIS BÖHM, DER LETZTE BESUCHER
Besprechungen bei Amazon


4.0 von 5 Sternen  Krimi,   11. Januar 2013
Von
M. Walch   
bezieht sich auf:  DER LETZTE BESUCHER (Kriminalroman)
ein sehr spannender Roman, bei dem ich nicht aufhören konnte zu lesen, Spannung bis zum Schluss, hat mir gut gefallen.


4.0 von 5 Sternen  Der letzte Besucher von Chris Böhm,   10. Januar 2013
Von
Ilse Temlik   
bezieht sich auf:  DER LETZTE BESUCHER (Kriminalroman)
Wenn das wirklich ihr 1. Roman ist - ist sie eine erfolgversprechende Autorin. Der Krimi ist Seite für Seite spannend mit unvorhersehbaren Wendungen. Der Schluß überrascht total. Bitte lesen!


5.0 von 5 Sternen  Ein spannender Krimi mit viel Fingerspitzengefühl,   31. Dezember 2012
von Morgenstern
Rezension bezieht sich auf: DER LETZTE BESUCHER: Kriminalroman (Taschenbuch)
Chris Böhm ist ein sehr gefühlvolles und zugleich fesselndes Erstlingswerk gelungen. Sofort zieht die Geschichte einen durch seine Charaktere in den Bann, denn sie werden äußerst authentisch und mit psychologischem Feinsinn etabliert. Schritt für Schritt lüftet Chris Böhm die Geheimnisse um ihre Protagonisten und mit kriminalistischem Geschick werden zwei völlig unterschiedliche Lebensgeschichten in einem dramatischem Finale verbunden. Handlungsort ist Frankfurt am Main und man merkt schnell, dass der Autor hier zu Hause ist. Bleibt nur zu hoffen, dass Oberkommissar Becker möglichst bald wieder zu einem neuen Fall berufen wird.


SOS - Tod an Bord
Hedda Graber, Luzern, in einem Brief an Karin Rödder:
Mit großer Freude habe ich Dein Buch gelesen. Es war für mich als Leserin eine ganz eigene Geschichte: Da ich Dich als Autorin ja kenne, war ich stets versucht, Deine Person zwischen den Zeilen zu finden, vielleicht auch nicht abgeneigt, extrem kritisch zu sein. Diese Gefühle verloren sich jedoch sehr schnell, da mich der Inhalt des Buches und der Schreibstil wirklich fesselten, und ich sogar die geplante Gartenarbeit auf den nächsten Tag verschob, um die Geschichte weiterlesen zu können. Alles in allem: Große Gratulation und einen ebenso vielversprechenden Erfolg für Dein nächstes Buch.

Hedda Graber, Luzern





Silvia Planz-von Hein in der Eppsteiner Zeitung vom 2.8.2012

Wolfgang Ullrich und Gerhard Schrick lesen

Heiter, menschlich und selbst geschrieben

Wolfgang Ullrich ist in Eppstein mittlerweile als Mann mit literarischem Gespür bekannt. Nach seinem Kriminalroman „Im Kreis der zwölf Apostel“ hat er jetzt zusammen mit Gerhard Schrick ein Buch mit Kurzgeschichten und Gedichten veröffentlicht.

Erschienen ist es im mit anderen Studenten der Universität des 3. Lebensalters gegründeten Verlag Uniscripta.
Astrid Hennies hat das Vorwort zu dem Buch geschrieben. Sie hat die beiden Autoren an der Frankfurter Universität im Kreativen Schreiben unterrichtet. Viele der Kurzgeschichten sind in ihren Seminaren entstanden, wo die beiden einst als Konkurrenten anfingen, wie sie schreibt.
Mit den Jahren hat sich eine Freundschaft entwickelt. Die gemeinsame Arbeit am Buch hat Spaß gemacht, befanden die beiden nach getaner Arbeit. Sich gegenseitig zu helfen und zu kritisieren kommt einem solchen Projekt zugute, das teilt sich auch dem Leser mit.
Beeindruckend ist ein gewisser Gleichklang, der sich durch die drei Kapitel „Kindheit“, „Allein“, „Träume“, „Alltag“, „Satire“ und „In der Fremde“ zieht. Beide Autoren setzten sich mit Themen auseinander, die ihr Leben geprägt haben, wie die Kindheit in Hitlerdeutschland oder der schmerzliche Verlust der langjährigen Partnerin. Die Geschichten in „Bis auf Heiteres“ seien überwiegend ernst, zuweilen tiefgründig, traurig, gelegentlich skurril und mysteriös, so die Autoren im Rentenalter. Als ohne Schnörkel und schmückendes Beiwerk geschriebene Kurzgeschichten bezeichnen sie ihre Texte „immer fokussiert auf die Botschaft“.
Es sind Geschichten wie die von einer Fremden, die im Dorf den Beinamen „Eva Braun“ bekommt, den Erwartungen der Gemeinschaft mit Geschichten entgegenkommt und doch einsam in der Irren-Anstalt verkümmert, dem Mädchen Pirio, dessen früher Tod nur durch die Milchflaschen vor ihrer Tür auffällt oder dem Busfahrer Hinrich. Von seinem alten Bus für immer getrennt, erträgt er auch die Ehefrau nicht mehr.
Neben nachdenklichen und melancholischen Geschichten fehlen aber auch tragikkomische Texte nicht. „Ein Engel namens Heinz“ von Gerhard Schrick hat im vergangenen Jahr, als Vorgeschmack auf die Veröffentlichung, in der Kulturkreis-Veranstaltung „Frisch aus der Schublade“ für Heiterkeit gesorgt. „Bei Dalbo“ von Wolfgang Ullrich spielt in Eppstein und wurde beim Wettbewerb „Eppsteiner Geschichten“ wegen seiner sensiblen Schilderung der Gefühlswelt eines Witwers ausgezeichnet.
Besonders gut ist den beiden talentierten Männern aber die Geschichte „Wenn einer eine Reise tut“ gelungen. Gemeinsam schrieben sie auf, was einem jungen Bauern aus Litauen geschieht, der von seinem Reisebus auf dem Parkplatz zurückgelassen, beschließt, immer der Autobahn entlang nach Hause zu laufen. Die Geschichte endet nicht im heimischen Dorf, wohin der Verlorengegangene dank eines LKW-Fahrers wohlbehalten gelangt, sondern in Berlin auf der Grünen Woche. Und: Sie hat sogar ein Happy-End.
Beide Autoren stellen ihr Werk am Dienstag, 21. August, in Zusammenarbeit mit der Eppsteiner Stadtbücherei im Sitzungssaal im Rathaus II in der Rossertstraße 21 vor. Wolfgang Ullrich freut sich auf diese Lesung ganz besonders: Er ging einst im Eppsteiner Rathaus zur Schule. Im selben Raum, in dem er lesen wird.
Das Buch kostet 9,80 Euro und ist über die Internet-Seite der Autoren www.uniscripta.de zu bestellen.

Silvia Planz-von Hein






Heinrich Krobbach online vom 15.5.2012

Irmgard Schürgers: Kaltherz

Katja Lehmann hat von der Sitte zur Mordkommission der Frankfurter Kripo gewechselt. Die Vorbehalte ihrer neuen Kollegen gegenüber einer Frau erhöhen den Erfolgsdruck in ihrem ersten - sowieso schon komplizierten Fall. Ist Lothar Meyer vor seinem Fenster im Wohnheim für Behinderte nur erfroren oder hat da jemand nachgeholfen? Bevor katja diese Frage klären kann, wird der Leiter des Wohnheims Magnus Knab in der Taunusanlsge erschlagen. Katja und ihre - langsam auftauenden - Kollegen sammeln seitenweise Fakten und Hinweise, nur eine schlüssige Erklärung in Richtung Mörder und Motiv findet sich nicht. Erst als Lothars Freunde aus dem Wohnheim Vertrauen zu Katja fassen, kommen von ihnen die entscheidenden Informationen. Und man blickt in den Abgrund von Menschenverachtung.

Klar und logisch aufgebaute Handlung. Der Leser ist der Polizei immer nur knapp voraus, so dass die Spannung lange gehalten wird. Kräftig und eingängig gezeichnete Charaktere - man sieht einige Figuren deutlich vor dem inneren Auge. Besonders gelungen ist die einfühlsame und detailreiche Beschreibung der Welt von geistig Behinderten - ihre Probleme, aber auch ihre Stärken inbegriffen. Insgesamt ein gelungenes Erstlingswerk.

Verlag: UniScripta, Eppstein
Jahr: 2011
Seiten: 192
Rezension von HK am 15.05.2012







Tanja Bruske-Guth in der Gelnhäuser Neuen Zeitung vom 2.6.2012



Dr. Hans D. Pflug, Autor und Verleger
über den Kurzgeschichten-Band "Zwischen den Welten"


Peter Luyendyk lesen, heißt in der Weltgeschichte unterwegs sein - Italien, Kroatien, Litauen; überall bewegt er sich leicht und kenntnisreich. Er klärt einen Mord in Hofheim auf, begleitet den französischen Präsidenten, kauft Briefmarken in der Karibik und trifft Straßenkinder in der Ukraine. Mit überraschender Bandbreite erzählt der gebürtige Niederländer gekonnt und spannend, kriminalistisch und witzig, so skurril wie sozial engagiert. In diesem Band zeigt der  Autor  endgültig, was in ihm steckt!





Die Tochter von Vinzenz Erath zum Krimi "Unterbelichtet" von Peter Luyendyk

„Ich habe „UNTERBELICHTET" nun 2mal gelesen, denn das erste Lesen war ein "Durchgejagtwerden" vor lauter Spannung, so dass ich das Buch erst spät in der Nacht, als es ausgelesen war, beiseitelegen konnte. Erst beim zweiten Durchgang konnte ich mich dann mehr auf die Feinheiten von Handlung und Stil konzentrieren.
Der Autor steigt gleich in medias res ein und lässt seine Hauptfigur einen Mord planen. Das kommt so ganz aus dem Nichts und man ist gespannt auf das Motiv.
Noch weiß man nicht, ob das nun eine tiefenpsychologische Seelenquälerei wird. Hat diese Frau eventuell einen großen Leidensdruck?
Doch bald wird klar, dass sie nur an das Geld ihres Mannes möchte, das reichlich vorhanden, ihr aber nicht in dem Maße, wie sie es gerne hätte, zugänglich ist. Man darf sich jetzt erleichtert auf ein Krimirätsel einlassen. Der Leser weiß von Anfang an, wie sie plant und ausführt. Es ist ein Krimi im umgekehrten Sinn. Man ist gespannt, nicht etwa wer der Täter ist, sondern wie die Kriminologen die Täterin entlarven können. Das Katz- und Mausspiel wird nochmals gesteigert durch eine weitere Person, diesen Ulli. Einfach genial, wie in diesem Buch die Spannung bis zuletzt gehalten wird. Und dann dieser Schluss, die letzten Sätze, wunderbar!
Der Stil ist knapp, präzise, ohne Mätzchen, angenehm zu lesen. Die Handlung ist faszinierend, bis ins Kleinste ausgefeilt und logisch. Die einzelnen Personen leben!
Die Figur des Aussteigers Zott und seine witzige Formulierungen lockern die Spannung wohltuend auf. Auch mein Mann hat das Buch gelesen und fand natürlich die Szene mit dem Wein im Ausschnitt erotisch lustig. Der Umschlag des Buches ist sehr schön, diese roten Worte, die schwer wie Blut über der nächtlichen Brandung hängen. Danke Peter Luyendyk, der Roman hat viel Vergnügen bereitet!"


Sonja Rudorf zum Roman "Kaltherz" von Irmgard Schürgers

Ich habe ihren roman "Kaltherz" gelesen und muss sagen, dass er mir gut gefallen hat. sowohl sprachlich als auch inhaltlich. besonders spannend war es für mich, dass ich die "szene" und auch selbermann persönlich kenne, da eine gute freundin von mir (pagona paul) schon seit jahrzehnten in der pw fechenheim als kunstpädagogin arbeitet und selbermann auch künstlerisch gefördert hat. auch habe ich mir die ganze kunst mal auf dem museumsuferfest ansehen dürfen, und in fechenheim in der werkstatt war ich auch öfter. dadurch habe ich auch gemerkt, wie richtig und authentisch sie vieles wiedergegeben haben. der einschub seiner poetischen texte verleiht dem krimi auch noch einmal eine andere ebene.
super.
es freut mich wirklich für sie, dass sie so ein spannendes projekt durchgezogen haben und ich hoffe, der verkauf läuft gut und entschädigt für die viele arbeit, die darin steckt.
weiterhin viel erfolg wünsche ich ihnen in jedem fall.

sonja rudorf



Ulrich von Mengden in der MAIN-SPITZE zum Krimi "Vergessene Kindheit" von Monika Hoßfeld

Monika Hoßfeld, im früheren Berufsleben Leiterin einer Kindertagesstätte, entführte zu einem mysteriösen Todesfall. Ein alter Rentner stürzt im Keller, nichts Schlimmes, aber im Krankenhaus verstirbt er unter ungeklärten Umständen. Vorher war er in Kontakt mit einer erfolgreichen Bankerin, die auf den Spuren ihrer Kindheit wandelt. Offenbar hat sie da nicht nur Gutes erlebt, wie sie sich nach und nach selbst bei einer Psychotherapie erschließt. Allmählich ahnt der Zuhörer, dass sich zwischen dem Todesfall und den traumatischen Kindheitsvorgängen einen Zusammenhang ergibt. „Vergessene Kindheit“ ist ein leises Psychodrama, in dem die Autorin geschickt mit Täter- und Opferrollen jongliert.


Ulrich von Mengden
in der MAIN-SPITZE zum Krimi "SOS-Tod an Bord" von Karin Roedder

Auf ein Traumschiff entführt Karin Rödder mit „SOS - Tod an Bord“. „Er schaute in den Himmel und wusste, dass er sterben würde“. Mit ihrem allerersten Satz rüttelt sie den Leser auf und zieht ihn magisch in die Geschehnisse. Es geht um Neid, Missgunst, Eifersucht, Konkurrenzkampf und Rache auf der Brücke des Kreuzfahrtschiffes. Zwei Männer wollen Kapitän sein und bekämpfen sich buchstäblich bis aufs Blut. Die Sicherheit der Passagiere ist dabei ein untergeordnetes Aufgabenfeld. Aufgrund der Ereignisse rund um die gesunkene „Costa Concordia“ ein Krimi, der aktuelle Zeitgeschehnisse aufnimmt. Stimmt aber nicht, denn die Autorin hat den Text bereits vor einem halben Jahr verfasst.


Ulrich von Mengden zu beiden Autorinnen (Hoßfeld und Roedder)

Die beiden Autorinnen können schreiben und Geschichten konstruieren - da steckt Handwerk dahinter. Natürlich müssen sie sich in einem Meer von jährlich 30 000 Neuerscheinungen behaupten. Im Genre Krimi ist der Konkurrenzkampf schon lange besonders groß. Beim Leser kann das Autorenteam vielleicht auch mit der Botschaft punkten, dass es nie zu spät ist, sich einen Traum zu verwirklichen.



Melanie Eckstaller in "trampelpfade. com" zu Irmgard Schürgers Krimi "Kaltherz"

"Als ich das Buch bekam und den Klappentext las, war mein erster Gedanke: Mutig!

Denn der Krimi, um den es sich hier handelt, hat eng mit geistig Behinderten zu tun. An dieses doch recht schwierige Thema trauen sich die allerwenigsten Autoren ran, erst recht nicht als Erstlingswerk.

Der Krimi ist gut und flüssig geschrieben. Genauso ist er auch recht spannend. Behinderte Menschen werden hier nicht nur als reines Opfer dargestellt, sondern sie haben Persönlichkeit und werden sogar als Zeugen gesehen. Dabei stellt sich hier immer die Frage, wie man die Aussagen bewerten soll, aber noch viel zentraler ist, wie die Kommissarin an die Aussagen kommt. Denn ein normales Verhör funktioniert hier so nicht.

Die Autorin hat genau dieses Thema mit Bravour gelöst. Auch zeigt sie die ersten Berührungsängste der „Normalos“ mit diesem Thema auf und öffnet aber auf sehr unkomplizierte Art und Weise einen Zugang zu einer Welt, die normalerweise verschlossen bleibt. Am Ende des Buches erfährt der Leser auch, dass es einige dieser Persönlichkeiten auch im realen Leben gibt, so dass mit diesem Krimi sicher einige Vorurteile abgebaut werden können."

 
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